Mauno Hermunen lässt Revue passieren

Mauno Hermunen erzählt seinen Weg Beginn seiner Supermoto Karriere an bis zum aktuellen Zeitpunkt. Auch wenn in seiner Geschichte die Supermoto DM ein wenig kurz kommt, ist sie dennoch interessant.

Hermunen wechselt auf TM Werksmaschine

Mauno Hermunen und Matt Winstanley stellen ihre sauber eingefahrenen Hondas in die Ecke und machen auf TM Factory Maschinen weiter. Nick Cannings, der Inhaber der SHR Supermoto Team, verkündete diese Nachricht auf seiner Facebook Seite:

Nach einem Treffen zwischen mir und TM wird SHR S1 in der Saison 2012 TM Werksmaschinen einsetzen. Nach den Testfahrten am Montag in Latina sagte Mauno, die TM sei das schnellste und agilste Motorrad das er je gefahren habe. Daher werden Mauno und Matt die TM in naher Zukunft fahren. Vielen Dank an Alex und Marco...

Um es klarzustellen, niemand wechselt hier Hals über Kopf das Team, sondern das SHR-S1 Team bietet seinen WM-Fahrern die Option auf ein neues, wahrscheinlich noch besseres Motorrad.

Petr Vorlicek wird in der EM weiterhin seine "großartige" Honda bewegen und hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit seinen Freunden und Fans aus der DM. Vielleicht wird es in St. Wendel soweit sein.

Teamvorschau Supermoto WM und EM 2012

07_wm_logo24 Teams hat Youthstream auf der Liste für die kommende GP-Saison. Eine separate Unterteilung in EM und WM Teams, oder gar Fahrer kann man zur jetzigen Zeit noch nicht erwarten. Wer mal drüber schauen mächte, der klickt einfach auf weiterlesen.

Pleiten, Pech und Pannen für Team Germany

Aragon – Die Supermoto Mannschafts-Weltmeisterschaft 2011 stand für das Team Germany unter keinem guten Stern. Andre Plogmann (Georgsmarienhütte), Markus Class (Worms) und Jan Deitenbach (Iserlohn) blieb nach einer beispiellosen Pechserie nur der enttäuschende 14 Rang unter 23 Nationen. Technische Ausfälle und unverschuldete Stürze warfen die letztjährigen Bronze-Gewinner von Beginn an in eine aussichtslose Position.

Supermoto GP of Sicily

07_wm_logoWährend sich die Chareyre Brüder so richtig was auf's Punktekonto packen konnten, war es ein graues Wochenende für Mauno Hermunen. Tabellenführer Thomas Chareyre gewann die beiden ersten Rennen, jeweils gefolgt von seinem Bruder Adrien, während die beiden im dritten und letzten Lauf einfach die Position wechselten. Ivan Lazzarini belegte in allen drei Rennen den dritten Platz. Mauno Hermunen kam schon im ersten Lauf nicht so recht in Fahrt, belegte Rang acht; im zweiten Lauf fiel er fünf Runden vor Rennende aus und kam im dritten Lauf dann immerhin als Sechster ins Ziel.

In der Meisterschaft fiel Hermunen somit auf die vierte Position zurück, während Thomas und Adrien Chareyre vor Ivan Lazzarini an der Spitze liegen.

Jan Deitenbach belegte in der UEM Open die Plätze acht, sieben und neun. Seine tschechischen Suzuki Kollegen aus der DM waren etwas erfolgreicher unterwegs. Petr Vorlicek wurde in allen drei Rennen Zweiter, während Kejmar zuerst Vierter und dann jeweils Dritter wurde. Beherrscht wurde das UEM Geschehen vom Italiener Teo Monticelli, der alle drei Rennen gewann.

Franzosen eroberten Andorra im Sturm

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Äußerst windig ging es im Pyrenäen-Zwergenstaat Andorra zu. Aufgrund extremer Windverhältnisse wurde der komplette Zeitplan des GP verschoben und die Superpole sogar ausgesetzt. Auf dieser Basis setzten sich die drei Top-Franzosen am besten durch.

Allen voran Adrien Chareyre. Der ältere der beiden Chareyre Brüder schaffte beim GP of Andorra die beste Trainingszeit und gewann obendrein noch alle drei Rennen. Sein erster GP-Sieg in dieser Saison.

Sein Bruder Thomas Chareyre hatte es nicht ganz so einfach und musste für seinen zweiten Gesamtrang einen strapaziöseren Weg gehen. Im ersten Rennen schien alles noch ganz einfach. Er überholte Mauno Hermunen wenige Runden nach dem Start und verwies diesen somit auf Rang drei. Im zweiten Lauf hatte er dann Kontakt mit Thierry van den Bosch und wurde Vierter. Das dritte Rennen schien noch weniger Erfolg zu versprechen, als sich der TM-Pilot nach der ersten Runde auf Rang sieben wieder fand. Doch dank bärenstarkem Einsatz brachte Thomas sein Motorrad wieder auf den zweiten Platz vor. Thomas Chareyre ist damit wieder Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft.

Dritter der GP Wertung wurde Thierry van den Bosch. Er platzierte sich in den Rennen auf Rang 4, 2 und 3.

Mauno Hermunen kam als Dritter, Sechster und Vierter ins Ziel. Nach schlechtem Start im zweiten Rennen stürzte er auch noch in der fünften Runde im Offroad. Er liegt nun auf zweiter Position in der WM-Wertung.

In der UEM Open hatte Vorlicek das erste Rennen gewinnen können, erreichte im zweiten Rennen aber nur den sechsten Platz. Nach einem Motorplatzer des Führenden Teo Monticelli wurde das Rennen frühzeitig durch rote Flagge abgebrochen. Sogar im LapChart bei Youthstream sieht man, dass noch zwei volle Runden durchgefahren wurde, bei denen Vorlicek in Führung war, doch gewertet wurde er als Vierter. Diskussionsstoff, wie immer bei solchen Entscheidungen.

Supermoto UEM Open in Pleven/ Bulgarien

SuMo_2011_Pleven_Jan_Deitenbach_009Die zweite Veranstaltung zur UEM Open Meisterschaft 2011 fand im bulgarischen Pleven statt. Der Track, bekannt für seine Sky Section, präsentierte sich erneut in tadellosem Zustand und das prächtige Wetter sorgte für das Tüpfelchen auf dem I. Aus deutscher Sicht wird die Europameisterschaft immer interessanter, starten hier doch mittlerweile 4 Teilnehmer der DM, darunter zwei Deutsche. Neben Jan Deitenbach (Suzuki) und dem deutschen Meister Michi Herrmann (Husqvarna) kämpfen auch Petr Vorlicek und Pavel Kejmar (beide CZ/Suzuki) um europäische Punkte.

Michi Herrmann trat zum ersten Mal an und hatte mächtige Probleme mit den ungewohnten "Golden Tyre's", außerdem vermisste er den "richtigen Offroad". Das Fahrwerk wollte so gar nicht mit den Gummis harmonieren und so kämpfte der Kyffhäuser mit einem pumpenden und rutschenden Heck, die Front der Husky machte auch nicht, was sie sollte. Ein elfter Platz im Qualifying war das Ergebnis. Deitenbach kam auf seiner Lieblinsstrecke deutlich besser klar und stellte seine Suzuki auf dem vierten Startplatz ab. Petr Vorlicek ging mit der gewohnten Ruhe und Gelassenheit ans Werk und schaffte es auf Platz 5 der Qualifikation, Kejmar duellierte sich virtuell mit Teo Monticelli und Rosen Tonchev und mußte sich letztlich mit Platz 3 begnügen.

Mauno Hermunen ist Weltspitze

20110410_queens_3892Die Supermoto WM hatte ihr zweites Aufeinandertreffen im bulgarischen Pleven. Im Zeittraining am Samstag hatte Hermunen noch die Nase vorne, musste aber am Sonntag Vormittag gegen die Brüder Chareyre und Ivan Lazzarini in der Superpole antreten. Dort unterlag er deutlich. Ivan Lazzarini startete im ersten Rennen von Startplatz eins, neben ihm standen Thomas und Adrien Chareyre, Hermunen startete von Rang vier.

Das erste Rennen ging Hermunen noch verhalten an. Mit einem vierten Platz in der Tasche, Lazzarini siegte gefolgt von den Chareyres (Adrien, dann Thomas), sicherte er sich im zweiten Lauf sofort die Führungsposition und gewann das Ding. Gut für Maunos Meisterschaftsführung, Thomas Chareyre stürzte im zweiten Rennen und huschte am Ende nur als Elfter über die Ziellinie. Sein älterer Bruder Adrien Chareyre wurde erneut Zweiter und Lazzarini kam als Dritter ins Ziel. Das Ergebnis der Top-Drei sah im dritten Lauf absolut gleich aus, wie in Rennen zwei. Hermunen siegte erneut vorm alten Chareyre und Lazzarini.

Dadurch ist Hermunen nun Träger der roten Startnummerntafel und führt die Weltmeisterschaft mit 7 Punkten Vorsprung auf Thomas Chareyre an.

Ein ausführlicher Bericht zu den Rennen der EM, mit Jan Deitenbach, Petr Vorlicek und Michi Herrmann, wird uns demnächst unser nopa zur Verfügung stellen.

Thomas Chareyre war in Busca unschlagbar

20100710_queens_0768Beim Supermoto-Auftakt-GP im italienischen Busca gab es einen absoluten Überflieger. Der amtierende Weltmeister Thomas Chareyre gewann einfach alles was es zu gewinnen gab. Sei es das Zeittraining am Samstag, die Superpole am Sonntag Vormittag, oder die drei Wertungsrennen am Nachmittag. Thomas Chareyre war mit seiner TM immer an vorderster Stelle unterwegs und deklassierte seine Kontrahenten in den Rennen schon beinahe. Seinem Ex-Teamkollegen Davide Gozzini, erstmals mit der KTM im GP unterwegs, gab er im ersten Lauf 6 Sekunden und Mauno Hermunen, der sich in Rennen zwei und drei die 22 Punkte des Zweiten abholen durfte, hatte einmal 8 und das zweite mal nach Führung immerhin noch 3 Sekunden Abstand zum Franzosen zu verschmerzen. Besser konnte der Auftakt es für das TM-Einmann-Team nicht laufen. Doch auch für Hermunen und somit für den einzigen Husqvarna Piloten lief es bestens. Mit 60 Punkten steht er auf dem zweiten Tabellenplatz der jungen Weltmeisterschaft und zeigt sich zufrieden: „Thomas war in Busca unschlagbar schnell unterwegs. Dort konnte ihn keiner von uns bezwingen. Aber die Saison ist lang und ich habe einen beinahe optimalen Einstieg erwischt. Von daher passt das für mich. An dem neuen Motorrad gibt es nichts zu meckern und ich bin mir ganz sicher, dass wir nach ein paar Optimierungen noch schneller sein können."

Teamaufstellung für Supermoto WM und EM

 

07_wm_logoDie Anzahl der Teams, welche sich in Summe dazu entschlossen haben in der Supermoto WM / EM an den Start zu gehen ist mit 20 recht überschaubar. Eines ist nun allerdings raus: Mauno Hermunen wird in der WM unter Flagge des Husqvarna Deutschland-Importeurs Zupin in der WM antreten. Husqvarna selbst hatte die Teilnahme als Werksteam an der WM bereits im Vorfeld ausgeschlossen.

2011 S1-WM und EM-Open Teams
  Team Hersteller
1 Team PMR H2O Aprilia
2 Team Fast Wheels Aprilia
3 Team SHR Honda
4 Team HM Honda Racing Honda
5 Team TDS - FAOR Honda
6 Team Union Bike Honda
7 Team IFG Honda
8 Team Freccia Honda
9 Team Zupin Husqvarna Husqvarna
10 Team Ignorant Kawasaki
11 Team Eprotech Utag KTM
12 Team JM Racing KTM
13 Team Motoracing KTM
14 Team 747 Motosport KTM
15 Team Rigo Racing Suzuki
16 Team Lux Performance Suzuki
17 Team Pergetti Racing Suzuki
18 Team TM Racing Factory TM
19 Team V2 Racing Yamaha
20 Team Dream Yamaha

Die genannten Fahrer will Youthstream in naher Zukunft bekannt geben. 

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